Hochschule München

Technische Systeme, Prozesse und Kommunikation (FK 05)

Modulbeschreibung

Stand: SoSe 2026

Name Bildproduktion
Katalog-Nummer FK 05#TKB#TKB-225.M
Zugehörigkeit zu Curriculum
Technische Kommunikation | 225.M | 5 Leistungspunkte
Modulverantwortung
Prof. Dr. Joachim Knaf
Lehrende
Barbara Lex-Feser
Romy Heissler
Prüfung(en)
Lehr- und Lernform(en)
Modulteil Sachfotografie | 2 SWS | SU - 1 Angebot(e)
Modulteil Sachfotografie | 0 SWS | Ü - 1 Angebot(e)
Modulteil Illustrationen aus CAD | 2 SWS | SU - 1 Angebot(e)
Modulteil Illustrationen aus CAD | 0 SWS | Ü - 1 Angebot(e)
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit: 0 Stunden
Selbststudium, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung: 0 Stunden
Voraussetzungen
Verwendbarkeit
Inhalt / Lernziele

Modulteil: Sachfotografie

Lehrinhalte
Diese Vorlesung vermittelt zunächst die Grundlagen zu Fotografie, Optik, Merkmale des Lichts, Farbtemperatur und digitaler Kameratechnik. Den Schwerpunkt der Lehrveranstaltung bilden praktische Übungen zu Fotoaufnahmen mit Blitzlichtanlage im Fotostudio. Dabei werden verschiedene Licht-Situationen und Kamera-Einstellungen angewendet und damit Grundkenntnisse in der Studiofotografie vermittelt. Die selbst erstellten Bilder werden in einer Bildbearbeitungs-Software (z. B. Adobe Lightroom, Adobe Photoshop) optimiert und für eine Weiterverarbeitung auf den Server gestellt. Da die Studierenden ihre eigenen Fotos in der 2. Lehrveranstaltung "Bildproduktion für 2-D Animation" dieses Moduls auch weiterverarbeiten, lernen sie sorgfältig zu arbeiten und darauf zu achten, dass das Bildausgangsmaterial optimal ist.
Angestrebte Lernergebnisse

Fachkompetenz
Die Studierenden ...
  • können die Grundlagen der Fotografie, der Optik, des Lichts und der digitalen Kameratechnik nennen.
  • können qualitativ gute Studiofotos erstellen.
  • kennen grundlegende Bearbeitungstechniken (Standardwerkzeuge, Retusche, Masken, Ebenen, Farbkorrektur, Formate) in Adobe Photoshop.
Methodenkompetenz
Die Studierenden ...
  • können die Qualität von Fotos in Hinblick auf die Weiterbearbeitung in einer Animations-/CAD-Software analysieren, bewerten und optimieren.
Lehrmethoden
Dozentenvortrag, praktische Übungen im Fotostudio, Diskussion, Selbstreflexion, Aktivierung des Vorwissens

Modulteil: Illustrations from CAD

Lehrinhalte
Illustrationen werden häufig zur technischen Kommunikation eingesetzt. Mit ihrer Hilfe können komplexe Inhalte und Prozesse veranschaulicht werden. Produktdarstellungen können auf verschiedene Weise entstehen, von der Handzeichnung bis zur Produktfotografie des realen Produktes oder Prototypen. Eine zunehmend eingesetzte Alternative sind Illustrationen, die aus den Geometrien des 3D-CAD-Systems abgeleitet werden. Im Unternehmen werden Produkte meist in 3D-CAD-Systemen modelliert. Schon in frühen Phasen der Produktentstehung können die Entwicklungsstände so anschaulich dargestellt werden.

Bei der Ausleitung von Illustrationen gibt es viele Parameter zu beachten, z. B. Vektorgrafik oder Pixelgrafik, perspektivisch oder isometrisch, Ansichtswinkel, Blickpunkte, Farben, Texturen, Bildschirmhintergrund, Tesselierungsgenauigkeit, Verdeckungen, Transparenzen. Dabei wird häufig Software (z. B. SAP 3D Visual Enterprise) eingesetzt, die keine CAD-Kenntnisse erfordert und hilft, die Daten aufzubereiten und beispielsweise Labels, Explosionsdarstellungen, Call-Outs etc. zu erstellen.

Hauptfokus der LV ist die Erstellung von Illustrationen für Bedienungsanleitungen, Ersatzteilkataloge und Werkstattliteratur. Weitere Themen können Illustrationen für Vertrieb und Marketing sein.

Fachkompetenz
Die Studierenden ...
  • können Datenmodelle (BRep, CSG) von CAD-Systemen erläutern.
  • können Datenmodelle von 2D-Grafiken (Vektor-/Pixelgrafik) erläutern.
  • können die Parameter beschreiben, die bei der Ausleitung von CAD-Daten zu 2D-Illustrationen relevant sind.
  • können zu einem gegebenen 3D-CAD-Modell in den vorgegebenen Softwaresystemen Illustrationen als Vektorgrafiken und Pixelgrafiken erstellen.
  • können Explosionszeichnungen eines Modells erstellen.
  • können ausgewählte Beschreibungselemente (Labels, Call-Outs, Vergrößerungen) erstellen.

Methodenkompetenz
Die Studierenden ...
  • können aus mehreren einzelnen Illustrationen eine Handlungsanweisung erstellen.
  • können die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Anwendungsbereiche (After-Sales, Marketing usw.) beurteilen.

Lehrmethoden
Dozentenvortrag, Diskussionen, Übungen, Selbstreflektion, Aktivierung des Vorwissens