Zu den Grundlagen der Videoproduktion zählen folgende Inhalte:
Grundlagen der Dramaturgie und Storytelling-Modelle für Lehr- und Lernfilme
- Bildgestaltung: Einstellungsgrößen, Kameraperspektiven und Bewegungsführung
- Aufgabenbereiche der beteiligten Akteure in der Filmproduktion (Regie, Kamera, Ton, Schnitt, Postproduktion)
- Konzeption, Disposition, Sprache und Aufbau von Drehbüchern
- Drehvorbereitung: Herstellungsplan, Shotlist und Storyboard
- Film- und Videotechnik: Auflösung, Beleuchtungssetups, Audioaufnahme sowie Greenscreen-Produktion und Compositing-Grundlagen
- Schnittprinzipien und Montagegestaltung, einschließlich Schnitt in der Bewegung
- Video- und Audiobearbeitung mit professioneller Software: Motion Graphics, Color Grading und Mastering
- Präsentation des fertigen Films, Feedback und iterative Überarbeitung
Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen wird eine Videoproduktion in der Praxis umgesetzt. Die Anwendung stammt aus dem Bereich der Technischen Redaktion.
Angestrebte Lernergebnisse
Fachkompetenz – Die Studierenden …
- können eine digitale Kamera beim Videodreh handhaben.
- können grundlegende Techniken der externen Tonaufnahme anwenden und Aufnahmen digital bearbeiten.
- können Videos in einer Videosoftware bearbeiten und in einem geeigneten Format ausgeben.
- können einfache Videoprojekte disponieren, konzipieren und praktisch umsetzen.
- können Bildgestaltungsprinzipien (Einstellungsgrößen, Kameraperspektiven, Bewegungsführung) zielgerichtet einsetzen.
- können Beleuchtungssetups planen und umsetzen, einschließlich Greenscreen-Produktion und Grundlagen des Compositings.
- können ein Drehbuch in Konzeption, Disposition, Sprache und Aufbau eigenständig entwickeln.
- können Drehvorbereitungsdokumente (Herstellungsplan, Shotlist, Storyboard) erstellen und im Produktionsablauf einsetzen.
- können Schnittprinzipien und Montagegestaltung anwenden, einschließlich Schnitt in der Bewegung.
- können Motion Graphics, Color Grading und Mastering in einer professionellen Postproduktionsumgebung umsetzen.
Methodenkompetenz – Die Studierenden …
- können verschiedene dramaturgische Formate unterscheiden und analysieren.
- können professionelle audiovisuelle Informationsprodukte erkennen und bewerten.
- können Storytelling- und Dramaturgiemodelle gezielt zur Konzeption audiovisueller Informationsprodukte einsetzen.
- können die Aufgabenbereiche der an einer Filmproduktion beteiligten Akteure einordnen und im Team abgestimmt zusammenarbeiten.
- können den Produktionsprozess iterativ steuern, eigene und fremde Arbeitsergebnisse reflektieren und Feedback in Überarbeitungen umsetzen.
Sozialkompetenz
Die Studierenden …
- sind in der Lage, in Teams zusammenzuarbeiten.
- können die erarbeiteten Projektergebnisse verständlich präsentieren und zielgerichtet diskutieren.
Selbstkompetenz
Die Studierenden …
- werden befähigt, ihren Wissenserwerb des entsprechenden Fach- und Methodenwissens durch eigenständiges E-Learning zu erweitern.